Marcellus ist ein junger römischer Militärtribun zur Zeit Christi in der Regierungszeit des Kaiser Tiberius. Er führt in Rom ein leichtfertiges Leben mit Trunk und Spiel und macht sich den zukünftigen Kaiser Caligula endgültig zum Feind, in dem er ihn auf dem Sklavenmarkt bei der Versteigerung des Griechen Demetrius überbietet. Marcellus wird von Caligula nach Palästina strafversetzt. Marcellus geht gemeinsam mit Demetrius dorthin, und die beiden sehen dort zum ersten Mal Jesus bei seinem Einzug nach Jerusalem.

Marcellus verärgert den zukünftigen Kaiser Caligula der eben auf den Sklavenmarkt geritten kommt.
Caligula ist verärgert weil ihn Marcellus für den Sklaven Demetrius überbietet.
Diana und MarcellusDiana und Caligula

Marcellus' Jugendliebe Diana erwirkt derweil beim Kaiser seine Abberufung aus Palästina. Vor seiner Rückkehr wird er von Pontius Pilatus mit der Hinrichtung von Jesus beauftragt.

Marcellus im Heiligen Land.
Marcellus und Demetrius begegnen Jesus.
Demetrius hat etwas zu bereden mit seinem Herrn Marcellus bezüglich Jesus.
Marcellus begegnet Jesus ein letztesmal vor dessen Kreuzigung.
Die Ereignisse überschlagen sich. Pontius Pilatus wäscht seine Hände in Unschuld.
Jesus schleppt sein Kreuz auf den Berg Golgata...
...Voller Schmerzen beobachtet Demetrius den Kreuzzug.
Römische Soldaten begleiten den Kreuzzug.
Demetrius schaut mitleidig zum Kreuz hoch. Er ist verbittert über seinen eigenen Herrn Marcellus.
Auch Marcellus schaut nachdenklich geworden zum Gekreuzigten hoch.
Teilnahmslos und geistig abwesend sitzt Marcellus mit anderen Soldaten unterm Kreuz

Angetrunken gewinnt Marcellus nach der Hinrichtung bei einem Würfelspiel hinter dem Fuße des Kreuzes das Gewand des Erlösers. Als er Demetrius befiehlt, ihn mit dem Gewand vor einem aufkommenden Sturm zu schützen, verfällt er bei Berührung mit dem Gewandes in Agonie.

Demetrius, sein Sklave, nimmt das Gewand von Jesus an sich.
Demetrius wendet sich enttäuscht von seinem Herrn ab.
Aber auch Marcellus plagen Gewissensbisse.
Beim Jupiter, was habe ich getan ? Jesus, verzeihe mir, stöhnt er zu Petrus.

Demetrius verflucht seinen ehemaligen Herren und flieht mit dem Gewand, um sich der christlichen Urgemeinde anzuschließen.

Kaiser Caligulas Palast auf der Insel Capri.

Marcellus fährt allein, jetzt von Albträumen geplagt, nach Capri zum Kaiser und gilt dort als wahnsinnig.

Marcellus berichtet Caligula von der Kreuzigung und dem Gewand. Dieser erklärt ihn für wahnsinnig.

In der Hoffnung, das "verhexte" Gewand ausfindig zu machen und sich damit zu heilen, kehrt er auf Befehl des Kaisers nach Judäa zurück. Auch will er mehr über die Person herausfinden, die er gekreuzigt hat und dem Kaiser Bericht über frühe Christengemeinden erstatten.

Noch weiß Diana nicht die Hintergründe die Marcellus bewegen.
Im Heiligen Land trifft Marcellus wieder auf Petrus.

Als er das Gewand, Demetrius und Petrus findet, dort Vergebung für seine Tat erfährt und mit den Zeitzeugen des Lebens Jesu redet, wendet sich Marcellus dem entstehenden Christentum zu.

Nach Rom zurückgekehrt bekennt sich Marcellus vor dem Kaiser zum Christentum.

Caligula sieht ihn hämisch an, als er von Jesus und dessen Gewand berichtet und lässt ihn in den Kerker werfen, bis es dem Christentum abschwört. Diana hat jedoch aufmerksam ihrem Geliebten zugehört und stellt sich an dessen Seite.

Diana besucht Marcellus im Kerker und teilt ihm mit, dass sie bei der Verhandlung zu ihm halten wird.
Tatsächlich sitzt sie am Tag der Verhandlung neben Caligula. Marcellus übergibt ihr das Gewand.
Da Marcellus dem Christentum nicht abschwört verurteilt ihn Caligula zum Tode.
Nach dem Todesurteil stellt sich Diana prompt an Marcellus Seite.
Hand in Hand verlassen Diana und Marcellus den tobenden Kaiser.

Diana geht aus großer Liebe und mit dem durch den neuen Kaiser Caligula verurteilten Marcellus freiwillig in den Tod. Das Gewand übergeben sie vorher an einen befreundeten Senator der es zu Demetrius schicken soll.

Diana übergibt das Gewand dem befreundeten Senator.