DIE SCHLACHT BEI RABEN
THE BATTLE BY RABEN
Dietrich berichtet Herrat in der ehelichen Schlafkammer von seinem Kummer.
Dietrich reports Herrat in the conjugal sleep chamber of his grief.

Manches Jahr verging. Dietrich war an Frau Herrats Seite an Etzels Hof heimisch geworden. Dennoch wurde er niemals froh. Wenn er abends mit Etzels Mannen bei Trunk und kurzweiligen Gesprächen saß und Hildebrand oder dem treuen Eckehart in die Augen sah, wurden in ihm Erinnerungen wach: er mußte der Harlungen gedenken, die in Breisach so schrecklich ums Leben gekommen waren, als auch jener bessere Zeiten, in denen er mit seinen Gefährten ruhmreiche Taten vollbracht, hatte. "Warum lachst du niemals, Berner?" fragte Etzel ihn eines Abends im Winter, da sie um den offenen Glutherd saßen, der die Halle wärmte. Dietrich schüttelte nur das Haupt und antwortete nicht. In der Nacht aber, als auch Herrat in der ehelichen Schlafkammer nach seinem Kummer fragte, sagte er: "Gäbe mir Etzel seine Hunnen, dazu Rüdiger von Bechlarn mit seinen Mannen, könnte ich mein Reich wiedergewinnen. Ich würde dich in Bern zur Königin krönen und könnte meines Lebens wieder froh werden. Aber ich mag ihn nicht um Hilfe bitten."

Some year passed. Dietrich had become native to Mrs Herrats side in Etzels court. Nevertheless, he never became glad. If he sat in the evening with Etzels men with drink and amusing conversations and saw Hildebrand or faithful Eckehart in the eyes, recollections became in him awake: he had to think the Harlungen which had been killed in Breisach so tremendously, as well as these better times in which he had glorious acts accomplished with his companions. "Why you never laugh, Bernese?" Etzel asked him one evening in winter, because they sat around the open glow cooker which warmed the hall. Dietrich shook only the head and did not answer. At the night, however, as well as Herrat in the conjugal sleep chamber asked for his grief, he said: "Etzel Would give me his Huns, in addition Rüdiger of Bechlarn with his men, I could regain my empire. I would crown you in Bern to the queen and could become glad of my life again. But I may not ask him for help."

Herrat berichtete diese Worte Frau Helche, und diese gab sie an ihren Gemahl weiter. Sie bat ihn so inständig, ein Heer für Dietrich zu rüsten, bis König Etzel eines Tages seine Reiterführer zu sich in den Palast rief und ihnen befahl, insgeheim Vorkehrungen für einen großen Feldzug zu treffen. Auch schickte er Boten mit gleichem Auftrag nach Bechlarn zu Herrn Rüdiger. Im Frühjahr, wenn das junge Gras die weiten Flächen des Hunnenlandes wieder bedeckte, sollte der Feldzug gewagt werden.

Herrat reported these words to Mrs Helche, and this transmitted them to her husband. She asked him so urgently to prepare an army for Dietrich, since king Etzel called one day his rider's guides to himself in the palace and ordered to them to meet secretly precautionary measures to a big campaign. Also he sent delivery boy with the same order after Bechlarn to Mr. Rüdiger. In the spring if the young grass covered the long surfaces of the Hun country again, the campaign should be ventured.

Und so geschah es. Ein riesiges, wohlgerüstetes Heer stand bereit.
And so it happened. An enormous army prepared for well-being was ready.

Und so geschah es. Ein riesiges, wohlgerüstetes Heer stand bereit, als die Sonne den letzten Schnee zerschmolzen und die ersten Blumen geweckt hatte. Rüdiger war mit seiner Streitschar zu den Hunnen gestoßen, und bald sammelten sich die Haufen zum geordneten Zug. Meister Hildebrand schritt durch das Lager, das Löwenbanner in der Faust, und musterte die Truppen.

And so it happened. An enormous army prepared for well-being was ready, when the sun had melted the last snow and had woken the first flowers. Rüdiger had bumped with his quarrel crowd to the Huns, and the heaps soon gathered to the ordered train. Master Hildebrand walked by the camp, the lion banner in the fist, and studied the troops.

Rüdiger auf dem Weg zu den Hunnen und zu Dietrich von Bern
Rüdiger on the way to the Huns and to Dietrich of Bern

Als König Etzels junge Söhne Scharf und Ort diese Vorbereitunge sahen und den ritterlichen Glanz des Bechlarners und seiner Manne schauten, als sie das Rossewiehern und Hörnerblasen über dem weiten ergrünenden Land rund um die Etzelburg hörten, litt es sie nicht länger. Sie stürmten zu Helche, ihrer Mutter, und flehten sie an: "Laß uns mit nach Bern ziehen! Sind wir nicht schwertreif und waffengeübt? Haben wir nicht auch feste Helme und Brünnen? Sind wir nicht zu sattelfesten Reitern erzogen worden?"

Da seufzte Frau Helche: "Bleibt bei mir, ihr seid noch Knaben! Warum wollt ihr in den Krieg ziehen?"

"Wie alt sollen wir noch werden, ehe wir die Welt kennenlemen dürfen?" murrten sie trotzig. "Unser Vater soll uns Pferde geben und mit Dietrich reiten lassen! Oder müssen wir ewig hier wie Mädchen zu deinen Füßen sitzen und warten, indes alle anderen, die unsere Spielgefährten waren, schon Heldentaten erleben oder gar vollbringen dürfen?"

In diesem Augenblick betrat Dietrich mit seinem Bruder Diether, der zu einem strahlenden Jüngling herangewachsen war, und Etzel das Gemach, um sich von der Königin zu verabschieden. Sie waren reisefertig. Als Scharf und Ort den jungen Diether erblickten, der all die Jahre ihr liebster Spielgefährte gewesen war und nun so prächtig gewappnet vor ihnen stand, waren sie nicht mehr zu halten. Sie riefen der Mutter zu: "Diether ist kaum älter als wir - bitte den Vater, er möge uns erlauben, an Diethers Seite ins Amelungenreich zu reiten!" Finster blickend entgegnete Etzel: "Ihr bleibt, denn ihr wißt nicht, worum ihr bittet - vielleicht um euren Tod." Als aber Dietrich, dem die beiden mutigen Knaben gefielen, für sie sprach und einen heiligen Eid schwor, über Ort und Scharf zu wachen wie über seine Augäpfel, gab der König nach, und Frau Helche ging in den Marstall hinab, wählte unter Tränen zwei der feurigsten Rappen aus, führte sie vor die Halle, hieß sie satteln und hielt ihren glückstrahlenden Kindern mit eigener Hand die Steigbügel. Innig umarmten und küßten Scharf und Ort die geliebte Mutter und saßen auf. Dann ging es mit dem riesigen Heer hinter Hildebrands Banner fort, den fernen Gebirgen zu und über diese hinab in die sonnigen Gefilde des Amelungenreiches.

When king Etzels saw young sons Scharf and Ort these preparations and looked the chivalrous brilliancy of the Bechlarners and its men, when they heard the horse neigh and horns bubbles about the long green land all around the Etzelburg, it did not stand them any longer. They charged to Helche, their mother, and asked them: "Let go us to Bern! Are we not ripe for sword and weapons ? We do not have also firm helmets and amors? Have we did not been educate to saddle-firm riders?" There sighed Mrs Helche: "It remains with me, you are still boys! Why you want to go in the war?" "How old we should still become, before we may get to know the world?" They grumbled stubbornly. Our father should give us horses and with Dietrich allow to ride! Or must we sit eternally here like girl to your feet and wait, meanwhile all others may already experience heroic deeds which were our playmates or accomplish even?" At this moment entered Dietrich with his brother Diether who had grown up into a radiant youth, and Etzel the chamber to say goodbye to the queen. They were finished with journey.

When Scharf and Ort saw young Diether who had been all years their dearest playmate and stood now so magnificently armed before them, they were not to be held any more. They called to the mother: "Diether is hardly older than us - please, the father, he may allow us to ride in Diether's side in the Amelungenrealm!" Darkly looking replied Etzel: "You remain, because you do not know about which to her please - perhaps around your death." When however Dietrich who liked both brave boys, for them spoke and swore a holy oath watch over place and sharp like about his eyeballs, gave the king, and Mrs Helche went down in the royal stud, selected two fieriest black horses under tears, she led before the hall, she was called to saddles and held to their radiant children with own hand the stirrups. Intimately embraced and kissed Scharf and Ort the loved mother and sat up. Then it went away with the enormous army behind Hildebrands banner, to the far mountains to and about this down in the sunny fields of the Amelungenrealm.

"Kein Haar soll ihnen gekrümmt werden, bei meinem Leben und meiner Ehre", gelobte Dietrich von Bern zu Etzel

"No hair should be bent to them, with my life and my honour", Dietrich von Bern swored to Etzel

"Bringe sie mir heil und gesund wieder!" mahnte Etzel, der das Heer drei Tagereisen weit begleitete, ehe er Dietrich und Rüdiger von Bechlarn ein letztes Mal die Hand reichte und wieder heimritt. "Kein Haar soll ihnen gekrümmt werden, bei meinem Leben und meiner Ehre", gelobte Dietrich nochmals. Hierauf trennten sie sich. Dietrich überschritt die Grenzen seines Reichs. Sogleich erhoben sich überall seine einstigen Lehensfürsten gegen den Kaiser, schüttelten das Joch von Ermanerichs harter Herrschaft ab und stießen zum Heer ihres rechtmäßigen Königs. Mailand, Padua und Bern verjagten Ermanerichs Zwingherren und Söldlinge, noch ehe Dietrich diese Städte erreicht hatte - er brauchte sie nicht zu erobern, so mächtig wirkte die bloße Kunde von seinem Nahen. Herzog Reinher von Mailand und der junge Recke Alphart, ein Bruder Wolfharts und Neffe Meister Hildebrands, kamen eilig heran und berichteten Dietrich, daß Ermanerichs Heer sich vor der Stadt Raben versammelt habe. Auch Heime, seines unsteten Räuberlebens überdrüssig, habe sich mit dem Kaiser ausgesöhnt und stünde beim Heer.

"Brings me she unhurtly and healthily again!" Urged Etzel which accompanied the army three day's journeys far, before he handed Dietrich and Rüdiger of Bechlarn the last time the hand and again ride home. "No hair should be bent to them, by my life and my honour, swore Dietrich again". Here they separated. Dietrich crossed the borders of his empire. Everywhere immediately his former monarches rose against the emperor, shook off the yoke of Ermanerichs of hard dominion and bumped to the army of their lawful king. Milan, Padua and Bern chased away Ermanerichs monarches and soldiers, before Dietrich had reached these cities - he did not need to conquer them, so the bare customer of his arrival worked incredibly. Duke Reinher of Milan and the young hero Alphart, a brother Wolfharts and nephew of master Hildebrands, approached hastily and reported Dietrich, that Ermanerichs army has assembled before the city ravens. Also Heime, his unsteady robber's life tired, has reconciled itself with the emperor and stand with the army.

Ein riesiges, wohlgerüstetes Heer setzte sich Richtung Bern in Marsch.
An enormous army prepared for well-being sat down direction to Bern in march.

"Meine schöne Stadt Raben", sagte Dietrich voll Wehmut, "wer herrscht heute über sie?" "Wittich", antwortete Herzog Reinher, "dein einstiger Gefolgsmann und Schwertbruder. Ermanerich hat ihm die Stadt und ihr Umland zum Lehen gegeben - nun regiert Wittich dort mit harter Hand." "Das ist Verrat!" schrie Dietrich. "Wohl durfte er Ermanerichs Gefolgsmann werden, das nahm ich ihm nicht übel. Aber daß er ein Stück meines Landes aus der Hand Ermanerichs zum Lehen nimmt, das soll ihm vergolten werden. Er ist kein Freund mehr, er ist ein Abtrünniger geworden! Auf nach Raben!" Nun, da das Ziel genannt war und jeder Streiter im Heer wußte, daß man bald an den Feind geraten würde, stritten die besten Helden darum, als Späher ausreiten zu dürfen, um Ermanerichs Streitmacht, ihre Stärke und Absicht auszukundschaften.

"My beautiful city of raven ", said Dietrich fully melancholy, "who rules today over them?" "Wittich", your former follower and sword brother answered duke Reinher,". Ermanerich has given him the city and their surrounding countryside to the fief - now Wittich rules there with hard hand." "This is a betrayal!" shouted Dietrich. "Probably he might become Ermanerichs follower, I did not take amiss this to him. But the fact that he takes a piece of my land from the hand Ermanerichs to the fief, this should become to him in revenge. He is no more friend, he has become a renegade! On after ravens! "Now, because the aim was named and every fighter knew in the army that one would soon get to the enemy, the best heroes argued to be allowed to ride out as a scout to explore Ermanerichs armed forces, their strength and intention.

Voll Wehmut sah Dietrich von Ferne seine Stadt Raben, die jetzt von Wittich beherrscht und von Kaiser Ermanerich belagert wurde, um sie gegen Dietrich und seine Streitmacht zu verteidigen.

Fully melancholy saw Dietrich of the far his city ravens who was controlled now from Wittich and was besieged by emperor Ermanerich to defend them against Dietrich and his armed forces.

"Laßt mich reiten!" bat Alphart Dietrich. Der Jüngling brannte darauf, dem Berner seinen Mut und sein Geschick zu beweisen. Doch sein Bruder Wolfhart rief: "Soll einer auf Kundschaft reiten, der Speer und Schwert bisher nur auf dem Turnierplatz geführt hat? Bin nicht ich mit Dietrich und Etzel schon in den Krieg gezogen?" Beinahe hätten die beiden vor Eifer zu den Waffen gegriffen und einander geschlagen.

Als Dietrich sah, daß Alphart selbst für Mahnungen seines Oheims Hildebrand taub blieb, ließ er ihn, zu Wolfharts Kummer, reiten. Hildebrand aber zürnte seinem Herrn. "Ich hole ihn zurück und fordere ihn zum Streit", rief er, "mag sein, daß ihm dann die Lust an Abenteuern vergeht. Ich will ihn nicht verlieren! Hadubrand, mein eigener Sohn, könnte mir nicht teurer sein als er!" Und er legte eine fremde Rüstung an und sprengte dem übermütigen Neffen nach.

Alphart hielt von einem hohen Hügel Ausschau gegen Raben. Da ritt Hildebrand im Schutz eines Gehölzes um den Hügel herum und erschien plötzlich mit geschlossenem Visier und gesenktem Speer vor dem Neffen. Der senkte gleichfalls die Lanze und brauste, in der Mei­nung, einen von Ermanerichs Männern vor sich zu haben, auf Hilde­brand zu. Furchtbar war der Zusammenprall. Hildebrands Speer zerbarst. So ließen die Recken die Pferde und liefen zu Fuß mit blanken Schwertern aufeinander los. Mit einem wuchtigen Streich zwang Alphart Hildebrand in die Knie, und er hätte ihm sicherlich mit dem nächsten Hieb den Kopf vom Rumpf getrennt, hätte Hildebrand sich in seiner Not nicht eilends zu erkennen gegeben. Alphart aber, der ihn in der fremden Rüstung nicht erkannte, glaubte ihm nicht. "So löse mir doch den Helm ab, du hitziger Tölpel", schalt Hildebrand, "damit du mich endlich erkennst!" Alphart gehorchte. Lachend standen die beiden Recken einander gegenüber, der junge dem alten. "Reite zurück nach Bern", befahl Hildebrand, "hier zwischen den Heeren im offenen Land geht der Tod um, da bedarf es erfahrener Männer, nicht eines Jünglings, wie du einer bist!"

"Kehre du um, Oheim", erwiderte Alphart voll Stolz und bestieg wieder sein Roß. "Ich reite und spähe weiter, denn bin ich nicht ebenso Dietrichs Mann wie du?" Da sah Hildebrand ein, daß jede Mahnung fruchtlos war. Gesenkten Hauptes ritt er nach Bern zurück. Ihn bedrückte böse Ahnung und Traurigkeit. Alphart ritt indessen den Hügel hinab ins ebene Land. Da kam ihm Herzog Wölfing entgegen, den Sibich mit Gold gekauft hatte. Mit einer starken Schar befand er sich ebenfalls auf Spähritt. Nach einem kurzen, wilden Wortwechsel sprengten sie aufeinander los, und im nächsten Augenblick schon fiel der Herzog mit durchbohrter Brust blutüberströmt aus dem Sattel. Alphart erschlug im Schwertkampf zehn Ritter Wölfings, einen nach dem anderen, wie sie sich ihm stellten. Nach dem zehnten packte die übrigen solcher Zorn, daß sie sich alle gleichzeitig auf den jungen Helden, den keiner kannte, stürzen wollten. "Erschlagt ihn wie einen Hund!" riefen sie. Aber ein alter Ritter, der Alpharts Heldenmut bewunderte und auch im Zorn noch ritterliche Sitte zu wahren wußte, befahl ihnen, einen Ring um Alphart zu bilden und weiterhin einzeln mit ihm zu fechten. Bald lichtete sich der Ring, in dessen Mitte sich die Toten häuften. Unter ihnen lag auch der alte, edle Ritter. Da verließ die auch die letzten Streiter jeder Mut. Sie sprangen auf die Pferde und jagten in rasend Galopp davon. Alphart nahm den Helm ab, trocknete sich die Stirn und wischte das Blut von seiner Rüstung. Dann hob er Herzog Wölfings Banner auf das einer der Erschlagenen noch fest umklammert hielt, und betracht wohlgefällig das reich mit Gold bestickte grüne Tuch. Als er wieder aufblickte...

"Let me ride! " Asked Alphart to Dietrich. The youth burned to prove his courage and his talent to the Bernese. But his brother Wolfhart called: "One should ride on clientele, the spear and sword up to now only on the competition place has led? Have I did not go with Dietrich and Etzel already in the war?" Almost the both would have reached before eagerness to the weapons and would have hit each other. When Dietrich saw that Alphart itself remained deaf for reminders of his uncle Hildebrand, he let him ride to Wolfharts grief. Hildebrand, however, are angry with his man. "I fetch back him and demand him to the quarrel", he called, "may be that then the desire to adventures passes to him. I do not want to lose him! Hadubrand, my own son, could not be more expensive to me than he!" And he put on a strange armor and sprinkled to the high-spirited nephew after. Alphart held from a high hill look out against raven.

There Hildebrand rode in the protection of a wood round the hill and appeared suddenly with closed visor and lowered spear before the nephew. He also lowered the lance and roared, in the opinion to have one of Ermanerichs men before himself, on Hildebrand to. Terribly was the collision. Hildebrands spear burst. So the horizontal bars left the horses and started running on foot with shiny swords on each other.. With a heavy prank Alphart Hildebrand demanded in the knees, and he would have separated to him certainly with the next clout the head from the trunk, Hildebrand would not have to recognize itself in his poverty hurriedly given . Alphart however which did not recognize him in the strange armor, did not believe him. "Nevertheless, so hot-tempered blockhead", complain Hildebrand "removes me the helmet, so that you recognize me at last!" Alphart listened. Laughing both horizontal bars faced each other, young to the old one. "Ride back to Bern", order Hildebrand, "here between the armies in the open land the death handles, there it requires of experienced men, no youth how you are one!" "Turn around you, uncle", answered Alphart fully pride and mount his horse again. "I ride and peer farther, because me am not as well a Dietrich's man like you?"

There Hildebrand saw that every reminder was fruitless. Of lowered head he rode to Bern back. Bad notion and sadness depressed him. Alphart rode meanwhile the hill down in the even land. There duke Wölfing met him whom Sibich with gold had bought. With a strong crowd he was also on scout rode. After a short, wild dispute they sprinkled on each other off, and at the next moment the duke with bore through breast fell already covered in blood from the saddle. Alphart killed in the sword battle ten knights Wölfings, one after the other how they positioned themselves to him. After the tenth one such fury packed rest that they wanted to rush all at the same moment at the young hero m nobody knew. "Kill him like a dog!" They called. But an old knight, the Alpharts heroism admired and also knew how protect in the fury still chivalrous custom, ordered to them to form a ring around Alphart and to fight furthermore separately with him.Quickly the ring was smaller in his middle became the dead persons piled up. Among them also lay the old, noble knight. There every courage left also the last fighters. They jumped on the horses and chased away in terrifically gallop. Alphart took the helmet, dried the forehead and wiped the blood of his armor. Then he lifted duke Wölfings Banner on one of the killed still firmly clasped the green cloth richly embroidered with gold held, and look pleasant. When he looked up again...

...sah er zwei Ritter auf prächtigen Rössern geradewegs auf sich zukommen - es waren Wittich und Heime, unzertrennlich wie immer.

...If he saw two knights on magnificent horses straight approaching to himself - these were Wittich and Heime, inseparable like always.

"Bist du der Held, der Herzog Wölfing und seine Mannen erschlug?", fragte Wittich. "Bist du Wittich, der Verräter, der sich nicht schämt, eine Stadt Dietrichs von Ermanerich zu Lehen zu nehmen?" entgegnete Alphart. "Ich bin dir nicht Rechenschaft schuldig über das, was ich tue oder lasse, hergelaufener Knabe!" schrie Wittich, sprang vom Roß und zog Mimung. "Ich bin gekommen, um mit dir zu kämpfen!" Alphart stülpte den Helm über, riß gleichfalls sein Schwert aus der Scheide und drang mit wuchtigen Streichen auf Wittich ein. So gewaltig waren seine Schläge, daß der Wielandsproß, eines solchen Gegners ungewohnt, betäubt zu Boden brach. Da drang Heime dazwischen und rief: "Schone sein Leben! Reite zurück nach Bern, und laß uns beide bis zum Tod darüber schweigen, was hier geschah!"

Aber Alphart entgegnete lachend: "Ich habe ritterlich gekämpft und nehme Wittich als Gefangenen mit zu Dietrich. Mag mein Herr über ihn richten!" Das hörte Wittich, der wieder zu sich gekommen war. "Was verhandelst du mit unserem Feind?" rief er Heime an. "Steh mir lieber mit Taten bei." Da drang Heime auf Alphart ein. Wittich raffte sich auf, griff Alphart im Rücken an und schlug ihm eine tiefe Schenkelwunde. "Ihr Feiglinge!" schrie Alphart. "Was seid ihr für Ritter, daß ihr zwei gegen einen rast, von vorne und hinten zugleich - mein Tod sei eure Schande, ihr Memmen!" Da stach ihm Wittich Mimung bis ans Heft ins Herz.

"Fort!" rief Heime, den Grauen packte. Sie stiegen auf und ritten gegen Raben, die Finsternis des schlechten Gewissens in der Brust. Einen vollen Tag lang lag der Erschlagene im Gras. Sein Pferd stand betrübt und einsam bei ihm. Hildebrand aber fand ihn. Er hatte voll Sorge überall nach ihm gesucht. Nun wendete er den Leichnam unter Tränen. Als er die Wunden im Rücken sah, wußte er, daß hier nicht ehrlich gekämpft worden war. Hier war ein Mord geschehen! Er wußte aber auch, wer die Mörder waren, denn er kannte die Wunden, die Mimung und Nagelring schlugen. Er nahm den Toten wie ein schlafendes Kind in seine Arme, bestieg mit ihm sein Pferd und brachte ihn zu Dietrich. Der Berner erschrak. "Ist Wittich schon so tief gesunken, daß er meuchelt?" fragte er. Und mit einemmal befiehl ihn jähe Sorge um die jungen Söhne Etzels und um das Leben seines geliebten jungen Bruders Diether. Er befahl einen treuen Ritter namens Elsan zu sich und setzte ihn zum Hüter der drei Knaben ein. Er befahl ihm, mit ihnen in Bern zu bleiben, sie nicht aus den Augen und nie aus der Stadt zu lassen, bis bei Raben die Entscheidung gefallen sei. Elsan schwur mit erhobener Rechten, die drei Jungherren zu hüten wie sein Leben. Darauf zog das Heer gegen Raben, und die Tore der Stadt Bern wurden geschlossen.

"Are you the hero who killed duke Wölfing and his men?", asked Wittich. "Are you Wittich of taking a city of Dietriches of Ermanerich to fief? The traitor who is not ashamed," replied Alphart. "I am not to you an account guilty about this what I do or leave, boy!" Shouted Wittich, jumped from the horse and pulled Mimung. "I have come to fight with you!" Alphart put on the helmet, also tore his sword from the sheath and penetrated with heavy pranks on Wittich. So enormously were his blows that Wieland such an opponent broke unusual, dazed to bottom. There penetrated Heime in between and called: "Lets his life! Ride back to Bern and let us both up to death about be silent what happened here!" But Alphart replied laughing: "I have fought chivalrously and take Wittich as prisoners to Dietrich. If my man about him may direct!"

This heard Wittich which had come again to itself. "What you negotiate with our enemy?" he called heime. " Stand by me rather with acts." There penetrated Heime on Alphart. Wittich pulled itself together, attacked Alphart in the back and hit to him a deep thigh wound. "Their cowards!" shouted Alphart. "What are you for knight that you race two against one, from the front and behind at the same time - my death is your disgrace, their cowards!" There Wittich Mimung to in the exercise book stung to him in the heart. "Away!" called Heime which horror packed. They arose and rode against raven, the darkness of the bad conscience in the breast. A full day the killed lay long in the grass. His horse stood saddens and lonely with him. Hildebrand however found him. He had fully searched for concern everywhere for him. Now turn he the body under tears. When he saw the wounds in the back, he knew that here had not been fought honestly.

Here a murder had happened! However, he also knew who were the murderers, because he knew the wounds which hit Mimung and nail ring. He took the dead person like a sleeping child in his arms, mounted his horse with him and brought him to Dietrich. The Bernese got a fright. "Wittich has sunk already so deeply, that he murder?" he asked. And he order him sudden concern about the young sons Etzels and around the life of his loved young brother Diether. He ordered a faithful knight by the name of Elsan to himself and used him to the quardian of three boys. He ordered to him to remain with them in Bern not to let them from the eyes and never from the city since ravens decision is. Elsan vow with raised rights to protect three young men like his life. On it the army went against raven, and the gates of the city of Bern were closed.

Die Augen voll bitterer Tränen, sahen Ort, Scharf und Diether über dem Burgtor den davonreitenden Streiterscharen nach, bis eine breite Staubwolke sie ihren Blicken entzog.

The eyes fully of bitter tears, checked Ort, Scharf and Diether about the castle gate at the fighter's ride of it crowds, since a wide cloud of dust took away them from their looks.