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Nach unserer Ankunft im Ben Gurion Flughafen Tel Aviv fuhren wir mit dem Taxi gleich in unser reserviertes Hotel in der Nähe des Mittelmeeres.
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Tel Aviv, die erste "jüdische" Stadt, wurde 1909 gegründet, und auf den Sand- dünen, die sich von der arabischen Stadt Jaffa nordwärts erstreckten, erbaut. Tel Aviv hat sich seither zu einer Art "Megalopolis", einem Komplex von Städten, entwickelt, es reicht von Herzeliah im Norden bis Rechovot im Süden und verschmilzt im Osten mit Städten wie Givataim, Ramat Gan, Bnei Brak und Petach Tikwah.
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Genau heißt Tel Aviv seit etlichen Jahren Tel Aviv-Yafo. Zwischen Jaffa mit dem mehr als 4000 Jahre alten Hafen und seinem weniger bekannten Gegen- stück im Norden von Tel Aviv liegen mehr als 10 km herrlicher Sandstrand, ungefähr 50 Hotels, zahllose Restaurants, Cafés, Imbissbuden, zwei Marinas und jede Menge Strandleben. Sonne satt und fast immer blauer Himmel lassen kaum Wünsche offen.
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Abstecher nach Jaffa !


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Um all denen, die zu Fuß die Stadt erkunden möchten, das Leben zu erleichtern, hat die Stadtverwaltung sogenannte "Orange Routes" markiert. Sie helfen dem Spaziergänger auf seinem Weg zu vielen Highlights und zeigen ihm Gesichter der Stadt, die sonst oft im Verborgenen bleiben. Startpunkt für die Spaziergänge ist immer die Shalom Aleichem (gegenüber der US-Botschaft).
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Jaffa gab es also fast schon immer. Genau so wie die Dünen entlang der Küste in nördlicher Richtung. Dort entstand Ende des 19. Jh. Jaffas erstes jüdisches Viertel außerhalb der Stadt, das Neve Tzedek genannt wurde. Nicht viel später, nämlich 1906, drängte es in Jaffa ansässige Juden - eine Gartenvorstadt vor Augen - heraus aus der engen Stadt. Eine Verlosung von Grundstücken wurde organisiert und damit der Grundstein für die erste jüdische Stadt der Neuzeit gelegt: Tel Aviv, auf deutsch "Hügel des Frühlings". Mit dem Bau der Häuser wurde drei Jahre später begonnen.
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Zurück nach Tel Aviv !


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Tel Aviv wuchs kontinuierlich bis zum Ersten Weltkrieg, als die Juden von den Türken aus Jaffa und Tel Aviv vertrieben wurden. Als die Briten übernahmen, kehrten die Juden zurück, und Tel Aviv wuchs weiter. Am 12. Mai 1934 erhielt Tel Aviv offiziell den Status einer Stadt, im selben Jahr wurde das Phliharmo- nische Orchester gegründet, das Tel Aviv Museum im Haus des Langzeitbür- germeisters Meir Dizengoff eröffnet und der Grundstein zum Gebäude des Habima-Theaters gelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte die Stadt eine Hauptrolle und litt sehr unter dem Kampf gegen die britische Obrigkeit, denn Haganah und Irgun hatten hier ihre Hauptquartiere. Im Unabhängigkeitskrieg wurde Tel Aviv von den arabischen Vierteln Jaffas aus bombardiert. Am 14. Mai 1948 wurde im Gebäude des Tel Aviv Museums der Staat Israel proklamiert. Dazu mehr auf den folgenden Seiten.
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Manchmal fragt man sich, warum man es so eilig hat? Wir wollten schliesslich nicht in 80 Tagen um den Globus reisen, denn wir hatten alle Zeit der Welt. Doch oft ist es so, dass sich der Mensch kaum noch Zeit nimmt alle Sehenswür- digkeiten etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und zu prüfen, was einem da alles als geschichtlich wahr vorgestellt wird. (So erging es uns in Rom, respek- tive im Vatikan, denn der ist ja - obgleich in Italien liegend - "Ausland" und viele der Gläubigen aus aller Welt wissen gar nicht, dass wenn sie im Petersdom beten, sie sich im Ausland befinden. Dort befindet sich angeblich der Hl. Petrus, dessen Fuss von allen Gläubigen geküsst wird, wobei viele gar nicht wissen, dass Petrus nie in Rom gewesen war. Sein Fuss ist schon kein Fuss mehr sondern ein Klumpfuss - vom vielen Küssen der Gläubigen aus aller Welt. Nun ja, wem's hilft und wer daran glaubt. Dies aber nur am Rande. Wir hatten 2 anstrengende Tage hinter uns und wollten mal so richtig ausschlafen, um am nächsten Tag fitt zu sein für die Weiterreise nach Jerusalem.
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