Der Oman war schon um 3000 v.Chr. den Sumerern in Mesopotamien bekannt (siehe: Magan). Nach der Übernahme des Islams im 7. Jahrhundert wurde der Oman Teil des Kalifats der Umayyaden und Abbasiden. Vor allem im Hinterland breitete sich die Sekte der Ibaditen aus, während Sohar zum bedeutendsten Handelszentrum der islamischen Welt aufstieg und Kontakte bis in das Kaiserreich China und nach Ostafrika pflegte. Nach der Zerstörung Sohars durch die Buyiden (965) wurde das Land mehrmals von persischen Eroberern besetzt, bevor im 16. Jahrhundert die Portugiesen die Kontrolle über die Küstenstädte erlangten.
Im Kampf gegen die Eindringlinge wurde der Oman unter der Yaruba-Dynastie und der Said-Dynastie seit dem 17. Jahrhundert vereinigt. Nach der Vertreibung der Portugiesen stieg der Oman zur Seemacht im Indischen Ozean auf und eroberte große Teile der ostafrikanischen Küste. Durch die Teilung des Reiches in das Sultanat Oman und das Sultanat Sansibar (1860) begann der wirtschaftliche Niedergang des Landes, der durch die konservative Politik der Sultane noch verschärft wurde. Erst mit Beginn der Erdölförderung und dem Regierungsantritt von Qabus ibn Said (1970) erfolgte eine umfassende Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft.
Im Norden und Nord-Westen des Landes liegt die erst 1999 festgelegte Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Nord-Osten liegt der Golf von Oman und das arabisches Meer im Süd-Osten und Süden. Die parallel zum Golf verlaufende Gebirgskette Al-Hajar (Omangebirge) mit der höchsten Erhebung des Landes dem Berg Djebel al-Achdar (3,074 m) grenzt die fruchtbare Küstenebene Al-Batinah von der Wüste ab. Auf dem Küstenstreifen liegen die wichtigsten Städte Omans, die Hauptstadt Maskat (Muscat), Sohar, Sur und Nizwa.
Eine seltene und mehr als eine großzügige Geste: Meine virtuelle Frau durfte mit ins Innere der Moschee.
Ankunft in Dubai!