Oregon ist ein Bundesstaat im Westen der USA am Pazifischen Ozean. Es grenzt an Kalifornien, Washington, Idaho und Nevada. Die nördliche Grenze bildet der Fluss Columbia, die östliche der Snake River. Die zwei in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Gebirgsmassive, das Coastal Range und das Cascade Mountain Range, bilden die beiden Erhebungen, die das Willamette Valley einschließen. Die höchste Erhebung ist der Mount Hood. Das westliche und nördliche Oregon ist eines der fruchtbarsten und landwirtschaftlich ertragreichsten Gebiete der Erde. Das westliche Oregon ist berüch-
tigt für häufigen Regen; östlich der Kaskaden ist das Klima eher arid.
Stadtflagge Portland    Stadtflagge Portland
Obgleich Salem die Hauptstadt Oregons ist, landeten wir von Hawaii kommend in Portland. Die Stadt wurde unter dem Namen "The Clearing" im 19. Jahrhundert gegründet. Im Jahre 1843 wurde der Name Portland in Anlehnung an die gleichna-
mige Stadt im US-Bundesstaat Maine festgelegt. Die Entscheidung erfolgte damals angeblich durch Münzwurf, zur Auswahl standen die Namen "Boston" und "Port-
land". Viele Jahre stand Portland im Schatten der damaligen Hauptstadt Oregon City. Im Jahre 1850 hatte Portland ca. 800 Einwohner. Bis in die 90er Jahre des 19. Jahrhunderts hatte der Hafen von Portland noch eine gewisse Bedeutung in der Region.
Im Anflug auf PortlandAirport Portland in Sicht
Im Anflug auf auf den FlughafenAuf dem Airport Portland. Er, links neben uns, aus der Sicht des Betrachters natürlich rechts, musste einen Narren an uns gefressen haben. *g*
Da, da war er schon wieder
Aufgrund des Ausbaus der Eisenbahn, und der neuen Eisenbahn-Verbindung der Region zum Tiefwasser-Hafen Seattle verlor der Hafen in Portland jedoch zuneh-
mend seine Bedeutung als Seehafen. Portland war, wie auch andere Hafenstädte an der Westküste der USA, berüchtigt für das sog. Schanghaien von Seeleuten. Ein ursprünglich für legale Zwecke angelegtes Tunnelsystem, dass sich über mehrere Häuserblöcke der Innenstadt erstreckte, stand daher im Ruf, als Shanghai-Tunnel für Entführungen genutzt zu werden.
Natürlich hatten wir einen Leihwagen am Flughafen gemietet. Hier bekomme ich gerade gesagt wo ich parken darf.Anmeldung an der Hotelreception
Im Hotelzimmer. Hier musste ich nicht fragen wo ich 'parken' durfte *g*.Endlich sich wieder wohlfühlen nach einem erfrischenden Bad
Gemütliches Beisammensitzen und Plaudern bei einer guten Tasse heissen Kaffees
Der Abend war zwar noch jung um schon zu Bett zu gehen und so entschlossen wir uns noch ein bisschen spazieren zu gehen. Es war schon ziemlich frisch draussen, aber wozu hatten wir feste Kleidung? Also umgezogen und nochmals raus, denn ein Spaziergang würde uns gut tun. Überdies war das nächtliche Portland mit sei-
nem Hafen ein wunderbarer Anblick von der Kamera festgehalten zu werden. Das dumme war nur immer, dass man jemanden finden musste, der einen fotografier-
te oder man schleppte das Stativ mit für den Selbstauslöser. Doch meistens hat-
ten wir Glück, denn die Amerikaner sind freundlichere Menschen als man allge-
meinhin glaubt. Fast alle sind sehr hilfsbereit.
Auch im Land des Plasticgeldes kommt man ohne Bargeld oft nicht aus, so dass meine Frau auf dem Rückweg ins Hotel noch am Bankautomaten vorbeiging um sich einzudecken.Rückkehr ins Hotel
Auf dem Weg in die Innenstadt von Portland City.
In der Innenstadt von Portland City.
In einer Seitenstrasse Richtung MarktAuf dem Markt
Chabarowsk ist eine von mehreren Partnerstädten Portlands
Nicht einmal 150 Jahre lang ist die Geschichte der Stadt Chabarowsk, die russische Soldaten als Fort an der Grenze zu China gründeten und nach dem Entdeckungsreisen-
den Chabarow benannten. Heute zieht sich Chaba-
rowsk über 40 Kilometer am Amur entlang und ist die Hauptstadt des Fern-
östlichen Generalgouver-
nements. Mit dem Bau der Eisenbahnbrücke über den Amur wurde hier 1916 der Bau der legendären Trans-
sibirischen Eisenbahn abgeschlossen. Zu Sow-
jetzeiten war die Stadt Endstation für die meisten Transsib-Reisenden, da der Pazifikhafen Wladiwostok von Ausländern nicht besucht werden durfte.
Alltag in PortlandAllmählich hatten wir genug von der Hektik der Stadt und begaben uns etwas ausserhalb der Innenstadt
In einem Nobelviertel von PortlandMeine Frau hatte das schöne Gebäude schon entdeckt.
Ein sehr schönes Gebäude. Fast wie ein deutsches Fachwerkhaus, wenngleich natürlich ein grosser Unterschied an der Aussenfassade bestand. Kein deutsches Fachwekhaus hat aussen Stahlbalkone oder sonstige Eisengerüste. Trotzdem: Ein sehr ansehnlicher Bau.
Im Orgeon Garden in PortlandDas Haus des Parkaufsehers. Wir durften uns seine Gartenlaube ansehen und ein Bild davon machen.
Spaziergang am Spätabend mit Blick auf das nächtliche PortlandDas abendliche Portland.

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