Welcome to California
Willkommen in San Francisco!
Von Los Angeles nach San Francisco sind es Luftlinie ungefähr 300 Km. Wir wollten aber nicht mit dem Flugzeug nach "Frisco", wie San Francisco kurz genannt wird, sondern mit dem Schiff immer schön an der Küste entlang um wenigstens noch ein bisschen Kalifornien vom Pazifik her zu geniessen. Und da es sich mit dem Schiff um cirka 1.100 Km handelte, hatten wir fünf Tage Zeit sowohl das Leben an Bord zu geniessen, als auch das Ambiente und natürlich die einzelnen Anlaufstellen, denn unterwegs wurde immer wieder angehalten für kleinere Landausflüge. Wir hatten also eine mehrtägige Reise vor uns. Und wenn man schon eine solch schöne Reise unternimmt, dann möchte man diese auch in Bildern fest -
halten.:-)
Im BordsalonOben war es doch ein bisschen gemütlicher
Nanu, waren wir tatsächlich die ersten im Schiffsrestaurant?Tatsächlich, wir waren die ersten. Aber noch keine 10 Minuten später füllte sich der Speisesaal und war proppevoll. Welch ein Glück, dass wir früher kamen, denn so ergatterten wir einen schönen Fensterplatz.;-)
Sollten wir uns nun umziehen, also in die Nachtklamotten steigen, oder sollten wir noch etwas warten, denn es war sehr warm in der Kabine.Also, es war uns zu warm in der Schlafkabine, weshalb wir noch etwas an Deck gingen um eventuell noch eine Runde zu schwimmen. Aber auf Deck war es dann doch kühler als wir angenommen hatten. So legten wir uns samt Badeklamotten aufs Bett.
Bei strahlendem Sonnenschein frühstückten wir am nächsten Morgen auf Deck.Aber dann gings an den Bord-Pool.
Meine Frau und ich auf dem SonnendeckWir beide auf der Liege.
Schon von Weitem sahen wir ihn kommen...Mister Playboy......mit all seinen Girls auf Deck *g*
Unsere erste Anlaufstelle war Morro Bay.
Morro Bay ist eine Stadt im San Luis Obispo County im US-Bundesstaat Kalifornien, USA, mit 10.300 Einwohnern (Stand: 2004). Die geographischen Koordinaten sind: 35,37° Nord, 120,87° West. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 26,3 km². Morro Bay wurde 1870 ge -
gründet als Frachthafen zur Verschiffung von Molkerei- und Fleischprodukten.
Was mich sowie sicher auch die Leser am meisten beschäftigt, ist, daß diese Küste die ich gerade mit meiner Frau entlang fuhr, einst zu den einsamsten und wildesten zählte, sich in den vergangenen zwanzig Jahren verdammt verwandelt hat. Heute reihen sich Ferienhaus an Appartement, Motel an Tankstelle, "Burger King" an "KFC" (Kentucky Fried Chicken) und "Safeway" an "Fred Meyer". Dazwischen - die alten, schönen Holzhäuser, die Trödel- und Antiquitätenläden, die Ausstiegsquartiere der Hippies und Alternativen. Aber auch sie sind nicht weniger geworden, ergänzt von den Kolonnen der Mobile-Home-Reisenden, die mit ihren rollenden Häusern (und oft auch noch angehängten Pkws) das sichere Gefühl vermitteln, Individualismus sei auch hier schon mainstream-mäßig vermarktet.
Der Elfin Forst.Noch im Elfin Forst.
Morro Bay gegen Nachmittag.Bei Sonnenuntergang legte das Schiff wieder ab in Richtung San Simeon.
Zweite Anlaufstelle war San Simeone.
Hearst Castle heisst es, weil es dem Zeitungs-Verleger William Randolph Hearst einst gehörte.
Südlich von San Francisco auf der SR1 (Highway Number 1) kurz vor San Luis Obispo. An der SR1 ist ein Besucherpark-
platz, von wo aus mit einem Bus-Shuttle zum Schloss gefahren wird. Obgleich wir mit dem Schiff anlegten galt dieser Platz auch für uns, schliesslich wollten wir eben-
falls auf das Schloß um es zu besichtigen. Hearst Castle heisst es, weil es dem Zei-
tungs-Verleger William Randolph Hearst einst gehörte. Das Haupthaus hat 115 Zimmer, 50 weitere Zimmer sind auf drei Gästehäuser verteilt - zusammen 165 Zimmer. Das Schloss liegt auf einem ca. 500 m hohen Berg namens 'La Cuesta Encantada' - der verzauberte Berg. Das Grundstück mit Gärten, Terrassen, Pools und Wegen umfasst ca. 500.000 qm. 1919 begann Hearst das Schloss - er selbst bezeichnete es immer als 'die Ranch' - zu bauen, 1947 beendete er das Projekt unfertig und verstarb 1951. Er war mit jedem Jahr mehr interessiert am creativen Design seines Hauses als an seiner Fertigstellung. Die Ar-
chitektin Julia Morgan begleitete ihn dabei in den Jahren. Viele Antiquitäten, ganze Teile des Hauses, Skulpturen und sogar Bäume (Zypressen) wurden aus Europa per Schiff nach San Simeon transportiert.
Wir beide am Treppenaufgang zum Hearst Castle.Wir beide im Hearst Castle.
Es war schon interessant, was sich Mister Hearst da in den Kopf gesetzt hatte.Hearst Castle kann jedem europäischen Schloss standhalten.
Schade, dass es nie fertig gebaut wurde.
Der Neptune Pool in Hearst CastleDraussen im Park.
Es dürfte jedem einleuchten, dass wir nicht alle Stationen unserer Anlaufstellen per Bild zeigen können, denn dies würde den Rahmen der Seite über Kalifornien sprengen. So zeig-
ten wir nur einen Teil der wichtigsten Anlaufstellen, denn über San Francisco kommen ja auch noch etliche Bilder hinzu.
Ankunft in San Francisco. Die Gäste durften die Nacht noch auf dem Schiff verbringen und mussten es erst gegen 10 Uhr morgens verlassen haben.

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© Ritter Manfred  Copyright,  2006