South Dakota ist einer der nordwestlichen Prärie-Bundesstaaten der USA. Er umfasst 199.551 km2. Im Westen befinden sich die Black Hills, östlich davon die Badlands. Die größte Stadt ist Sioux Falls, die Hauptstadt ist Pierre. South Dakota beheimatet meh-
rere Indianerreservationen insbesondere der Lakota. Der Staat hat innerhalb der USA den zweithöchsten Indianeranteil in der Bevölkerung, nach Alaska. Der Name Dakota leitet sich von der indianischen Ethnie der Dakota ab, die vor der Unterwerfung durch die US-Amerikaner in diesem Gebiet lebte. 1889 - nach der Teilung Dakotas - wurde South Dakota als 40. Bundeststaat in die USA aufgenommen. Am 29. Dezember 1890 massakrierte die Siebte US-Kavallerie bei Wounded Knee über 300 Männer, Frauen und Kinder der Minneconjou-Lakota-Sioux-Indianer unter Häuptling Big Foot. Dieses Massaker brach den letzten Widerstand der Indianer gegen die Weißen.
Pierre liegt am Missouri, nahe dem Lake Oahe im Zentrum des Bundesstaates und hatte im Jahr 2003 13.876 Einwohner. Es ist ebenfalls Verwaltungssitz des Hughes County. Pierre wurde 1880 am Missouri River gegenüber dem Fort Pierre gegründet. Im Jahre 1889 wurde Pierre zur Hauptstadt von South Dakota, zuvor waren es Yankton (1861-1883) und Bismarck (1883-1889). In Pierre wohnen im Jahr 2003 13.876 Menschen, davon sind 88,91% Weiße, 0,20% Afro-Amerikaner, 8,56% Indi-
aner, 0,46% Asiaten, 1,25% Latino und 0,62% andere Ethnien. Übrigens: Der Spielfilm "Der mit dem Wolf tanzt" wurde unweit von Pierre aufgenommen.
Yankton
Yankton ist eine Stadt im Yankton County im US-Bundesstaat South Dakota. Die Stadt hat 13.528 Einwohner auf einer Fläche von 20,7 km². Die Stadt liegt am Missouri River direkt an der Grenze zum US-Bundesstaat Nebraska. Der Ort war Hauptort des Dakota Territory. Die Stadt ist auch bekannt als River City und Key City. Kurz vor der Stadt liegt der Staudamm Gavins Point Dam. Der Stausee heisst Lewis And Clark Lake, nach der berühmten Expedition Lewis-und-Clark-Expedition.



Fighting StallionsMemorials at Capital Lake
Bismarck
Bismarck wurde im Jahre 1872 gegründet. Der Name, der 1873 von der Eisengesellschaft Northern Pacific Railway eingeführt wurde, leitet sich vom ehemaligen deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck ab. Man hoffte, dass dies deutsche Einwanderer in die Stadt lockt. Eine Einwanderungswelle kam erst, als in der Nähe (Black Hills) 1874 Gold gefunden wurde. 1883 wurde Bismarck Hauptstadt vom Dakota-Territorium. 1889 wurde sie schließlich die Hauptstadt des US-Bundesstaates North Dakota.



Sioux Falls ist mit 136.695 Einwohnern (Stand 1. Juli 2004) die größte Stadt im US-Bundesstaat South Dakota, welche wir aber nicht besuchten. Über North Dakota mit mehreren Übernachtungen in verschiedenen Motels ging es weiter nach Medora in der Nähe der Grenze zu Monatana.

Zurück zu USA-Reise Übersicht
Weiter mit etlichen Übernachtungen nach Medora/North Dakota in der Nähe zu Montana