Ankunft auf dem Züricher Flughafen Knoten. Hier zu sehen unser Gepäckträger,
der unsere Koffer zum Auto brachte. Einem hoteleigenen Fahrzeug.

Ankunft an unseren Hotel. Hier erstmals zu sehen unser Chauffeur und nochmals der Gepäckträger, die uns vom hoteleigenen Service an den Flughafen geschickt wurden. Hier bringt der Gepäckträger unsere Koffer an die Reception. Ein freundlicher Portier ladet zum Eintreten ein.

Wie von Geisterhand waren unsere Koffer schon aufs Zimmer gebracht worden. Nun ja, wir hatten ja von Istanbul aus schon gebucht. Nur die Anmeldung musste noch erledigt werden.

Also dieses Hotelzimmer war uns doch etwas zu modern im Design. Zwar hatten wir eine schöne Aussicht, aber das Zimmer gefiel uns einfach nicht. Später baten wir um ein anderes Zimmer im gegenüberliegenden Bau und nicht im modernen Rundbau, was uns auch anstandslos genehmigt wurde. Wir bekamen eine wunderschöne Suite. Und das sogar ohne Aufpreis. Und das in der Schwyyyyz.

Eine nicht minder herrliche Aussicht von unserem späteren neuen Hotelzimmer. Von hier hatte man einen Blick vom Bellevue nach Zürichs Norden.

Links: Wir beim Frühstücken - Rechts: Na ja, ein Versuch wars wert. Wir wollten mal in Tracht durch Zürich, verwarfen aber den Gedanken sofot wieder.

Wir mussten uns nicht beeilen. Die Tram kommt alle fünf Minuten. In Zürich ist es ganz normal, mit dem Tram zu fahren. Egal ob Student oder Hochschulprofessor, Lehrling, Börsenmakler oder Generaldirektor - alle benutzen die öffentlichen Verkehrsmittel. Denn erstens sind sie schnell (sie haben immer Vorfahrt und zum Teil sogar eigene Fahrspuren), zum anderen verkehren sie so regelmässig, dass man in der Stadt Zürich zu Spitzenzeiten nie länger als 5 Minuten warten muss. Auch das Umfeld der Stadt, der ganze Kanton ist gut erschlossen und mit dem Fahrziel löst man nur so viele Zonen, wie man wirklich braucht. Für Vielfahrer stehen daneben aber auch stark vergünstigte Abonnemente und Tageskarten zur Verfügung.

Erwischt haben wir diese hier nicht mehr, aber die nächste schon. 15 Minuten später waren wir im Stadtteil Lindenhof, denn wir wollten zunächst ein bisschen spazieren im Grünen.

Der Lindenhof, heute ein idyllischer Platz, der zum Verweilen oder zum Schachspiel einlädt, liegt auf einer vor zehntausenden von Jahren von Gletschern geschaffenen Moräne. Die Römer errichteten hier, des guten Überblicks wegen, eine Zollstation, die als Ursprung der Stadt gilt. Auf einer Gedenktafel am östlichen Ausgang des Lindenhofs lässt sich dies nachlesen. Später errichteten die Könige des Mittelalters hier ihre Pfalz.

Im Jahr 1291, dem Gründungsjahr der Schweizerischen Eidgenossenschaft, glaubte ein österreichischer Herzog, Zürich widerstandslos einnehmen zu können, da er das gesamte zürcherische Heer in die Gegend von Winterthur gelockt hatte. Als seine Truppen den Lindenhof erreichten, standen sie plötzlich einer zweiten zürcherischen Streitmacht gegenüber. Angesichts deren Übermacht zogen sie wieder von dannen. Das vermeintliche Heer jedoch waren die Zürcher Frauen, die sich der verbleibenden Waffen und Rüstungen bemächtigt hatten und so die Österreicher täuschten. Heute zeugt ein Brunnen auf dem Lindenhof von ihrer List.

In der Innenstadt von Zürich - hier in der Bahnhofstrasse

Überquerung der Bahnhofstrasse, was momentan möglich war, da nicht allzuviel Verkehr herrschte. Zürichs Stadtkern ist da, wo es die meisten Touristen, aber auch viele Einheimische abends hinzieht. Hier finden sich auf engstem Raum die mondäne Bahnhofstrasse, die romantische Altstadt mit dem historischen Lindenhof (wie oben gesehen) und das pulsierende Niederdorf.

Spaziergang über den Bürkliplatz zum Ufer des Zürichsees
Spaziergang über den Flohmarkt auf dem Bürkliplatz
Spaziergang über den Bürkliplatz zum Ufer des Zürichsees

Vom Bürkliplatz aus lassen sich Schifffahrten auf Limmat und See unternehmen und der Hauptbahnhof bildet den Hauptverkehrsknoten der ganzen Region. Zürich bietet zahllose Zeitzeugen der ferneren wie auch der jüngeren Vergangenheit. Nicht nur Denkmäler längst verstorbener Berühmtheiten, sondern auch Stätten der neueren Geschichte wie z.B. die Schauplätze der Jugendunruhen von 1980 legen Zeugnis ab über die bewegte Geschichte dieser Stadt. Wir ließen uns verzaubern vom Bummel durch die typischen und malerischen Winkel der Stadt. Zu Fuss erhielten wir in wenigen Stunden einen bleibenden Eindruck dessen, was Zürich ausmacht.

Links: Warten auf ein Schiff. Rechts: Rückkehr von einer Schiffsfahrt.
Zurück in der Altstadt
Die reiche Vergangenheit hat ihre Spuren und Zeitzeugen hinterlassen. Wir erlebten eine vergnügliche Tour durch die Jahrhunderte. - Unser nächstes Ziel war Vaduz, die Zwerghauptstadt von Liechtenstein.

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